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Zum 200. Geburtstag von Pauline Viardot-Garcia

Franz Liszt schreibt über diese Künstlerin 1859: »Mit ihrem spanischen Naturell, ihrer französischen Erziehung und ihren deutschen Sympathien vereinigt sie die Eigenheiten verschiedener Nationalitäten derart in sich, daß man keinem bestimmten Boden einen ausschließlichen Anspruch an sie zugestehen, sondern die Kunst das Vaterland ihrer freien Wahl und Liebe nennen möchte.« (Neue Zeitschrift für Musik 50.5 [1859], S. 50)

Der erste Kontakt von Franz Liszt zu Pauline Viardot-Garcia kam zustande, als er der 11jährigen Pauline Garcìa einige Zeit in Paris Klavierunterricht gab. Daraus entwickelte sich später dann eine lebenslange Beziehung zwischen der Sängerin, Pianistin, Komponistin und Gesangspädagogin und Franz Liszt, die sich auch im Briefwechsel der Beiden niederschlägt, der hier zum ersten Mal gesammelt veröffentlicht wird.

Briefwechsel zwischen Pauline Viardot-Garcia und Franz Liszt
herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von
Wolfgang Seibold