»Orgelconferenz« mit Liszt-Herausgeber

Der ungarische Orgelsolist, Liszt-Herausgeber und Komponist Zsolt Máté Mészaros (*1992) kam am 17.August 2025 zu einer »Orgelconferenz« mit Hausorganist Michael von Hintzenstern nach Denstedt (bei Weimar), um die original erhaltene Peternell-Orgelorgel (19 Register, II Manuale, Pedal) zu spielen und ihre vielfältigen Registrierungsmöglichkeiten zu erproben. Er spielte eine Reihe von Kompositionen und zeigte sich begeistert vom originalen Liszt-Sound.

Im Anschluss besuchte er noch die von 1855 bis 1857 im Merseburger Dom erbaute Ladesgastorgel, die über vier Manuale verfügt und mit 81 Registern, vier Manualen und Pedal eine der größten Orgeln Deutschlands war. Zu ihrer Einweihung stellten Liszt und sein Schüler Julius Reubke wegweisende neue Werke vor.

Zsolt Mèsazaros schloss 2018 sein Studium an der Budapester Musikakademie »Franz Liszt« ›mit Auszeichnung‹. Er erhielt zahlreiche internationale Auszeichnungen, wirkt als Musikdirektor an der Hauptpfarrkirche Mariä Himmelfahrt in der Budapester Innenstadt und promoviert an der Musikakademie. Er verfertigt eine neue Gesamtausgabe der Orgel- und Harmoniumwerke von Franz Liszt. Außerdem ist er Präsident der Gesellschaft der ungarischen Harmoniumfreunde. 

Für September 2026 wurden bereits Gastspiele in Denstedt und Merseburg vereinbart.

 

 Zsolt Mate Meszaros u Michael von Hintzenstern

Zsolt Máté Mészaros und Michael von Hintzenstern in Denstedt, 2025
Foto: privat

 

 

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